Wissenschaftliches Programm

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Workshops am Donnerstag, Teilnahme für Tagungsteilnehmer kostenlos

14.00 - 17.00 Uhr:

HWS-Bildgebung korrekt interpretieren:

Der Radiologe Hanns von Rolbeck spezialisiert sich seit Jahren auf Haltungstherapie mit speziellem Fokus auf der HWS. Teilnehmer lernen in diesem Workshop, Vor- und Nachteile verschiedener Bildgebungstechniken und deren korrekte Interpretation.

● Die grobe strukturelle Orientierung bei unter- schiedlichen HWS-Aufnahmen.

● Spezische Winkel und Abstände zwischen Strukturen in der gesunden HWS.

● Die Analyse von HWS-Aufnahmen auf pathologische Veränderung

● Fallbeispiele.


Hauptprogramm Freitag/Samstag, 7 Fortbildungspunkte (KZVB) pro Tag

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Freitag, 18.6.2020: Beginn 9:00 Uhr - Ende ca. 17:00 Uhr

  • Rainer Schöttl: Biomechanik vs. Propriozeption
    Die CMD bleibt ein schwammiges Thema, angefangen bei den Parametern, die für eine gesunde Funktion stehen, über die Diagnose der Dysfunktion, samt wirklich relevanter Ein- und Ausschlusskriterien, bis hin zu sinnvollen Therapiemöglichkeiten. Der Scharnierachsenmechanik der Gnathologie wird ein wesentlich komplexeres Funktionsmodell gegenübergestellt, bei dem Bewegungen nicht mechanisch, sondern propriozeptiv gesteuert sind, und die Frage ist, welche klinischen Konsequenzen sich daraus für eine effiziente CMD-Therapie ableiten lassen.
  • Prof. Jürgen Vormann: Säure-Basen-Haushalt, Magnesium und Erkrankungen des Bindegewebes
    Während des weitaus überwiegenden Teils der Evolutionsgeschichte des Menschen wurde mit der täglichen Nahrung ein Basenüberschuss zugeführt, während die durchschnittliche gegenwärtige Ernährung jedoch einen Säureüberschuss aufweist. Als Folge kann sich durch diese Art der Ernährung eine leichte aber lang- fristig mit gesundheitlichen Problemen verbundene „latente Azidose“ entwickeln. Einführung zum Thema und Weiterführung vom Vortrag zur Jahrestagung 2020 in Erfurt.
  • Christine Hamilton: Neuromuskuläre Strategien für die Behandlung der tiefen Nackenmuskeln bei der CMD: angepasste multimodale Therapie
    Internationale medizinische Leitlinien empfehlen neuromuskuläre Strategien für die tiefen zervikalen Muskeln, die Haltungskontrolle, das Gleichgewicht, die Wahrnehmung und die Okulomotorik als Teil der multimodalen Behandlung für Nacken- und kraniomandibuläre Beschwerden. 
    Das multimodale Model für muskuloskeletale Beschwerden ist aufwendig und komplex. Die integrierte Vorgehensweise ermöglicht die therapeutischen Entscheidungen, welche Strategien bei welchen Patienten Vorrang haben.


Samstag, 19.6.2020: Beginn 9:00 Uhr - Ende gegen 17:00 Uhr 

  • Dr. Dr. Alexandra Bodmann-Peschke: Das FGB-Gerät – Mittel der Wahl bei der kieferorthopädischen Frühbehandlung
    Das FGB-Gerät ermöglicht, solange Wachstum vorhanden ist, eine Umstellung des Bisses in die eugnate Position. Ob eine Rücklage des Unterkiefers oder eine progene Verzahnung besteht, der Körper hat die Möglichkeit sich selbst zu korrigieren, da das Gerät hauptsächlich die Richtung der Veränderung vorgibt, ohne muskuläre Verspannungen oder Zwangsbisse zu verursachen. Da es auch nur nachts getragen werden muss, ist die Compliance von Patient und Eltern sehr groß.
  • Dr. Gerhard Baldes: A Challenging Case
    Eine Patientin mit persistierenden neuralgieformen Gesichtsschmerzen fordert alle Bereiche der modernen CAMD-Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. Neben einer CAD/CMD- Untersuchung werden diagnostische Verfahren im Bereich Parodontologie, Endodontie und von osteolytischen Prozessen (CaviTau/Scintigraphie)  beleuchtet und die jeweiligen therapeutischen Möglichkeiten besprochen. 
  • Christiane Riedel: Ganzheitliches Achtsamkeitstraining als interdisziplinäre Unterstützung in der CMD-Therapie – die Balance finden
    Mit Körperbewusstseinstraining (Achtsamkeitstraining) ist es möglich ungünstige Bewegungs-, Haltungs- und Denkmuster aufzudecken und aufzulösen. Es werden praxisrelevante Übungen für Patienten und Behandler vorgestellt, die die neuro-muskuläre und psycho-physiologische Balance stärken können.
  • Dr. Georg Harrer: Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.
    Rückformung von Faszien und Wiederherstellung der Normalität im Bindegewebe. Die Typaldos-Methode kann bei nahezu alle schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt werden, ist rasch erlernbar und eignet sich für die Kombination mit anderen schmerztherapeutischen Verfahren. Einführung und Weiterführung des Themas vom Vortrag zur Jahrestagung 2019 in Heidelberg.

Jahrestagung in Dresden am 17.-20. Juni 2021

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